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Handball: Osternurnier Berlin

gefühlter Zweiter…
Am 30./31.03. weilte die weibliche Jugend D zu einem europaweit ausgeschriebenen Handballturnier in Berlin. Nach dem Sieg im Final Four Turnier, liegt die Aufmerksamkeit der Mannschaft auf der Endrunde der Landesmeisterschaft in Cottbus. Für Berlin bestand der Wunsch attraktive – und spielstarke Gegner zu bekommen, um echt gefordert zu werden und zu spüren wie es ist, knappe Spielstände zu erreichen bzw. wie es sich anfühlt, mal wieder zu verlieren. Also hofften die Schwedterinnen auf das nötige “Losglück” bei 11 teilnehmenden Mannschaften. Wir hatten das “Glück” und erwischten die stärksten Mannschaften des Turnieres in unserer Staffel. So mussten die Oderstädterinnen im ersten Spiel gegen den hohen Turnierfavoriten HC Leipzig antreten. Bei einer Spielzeit von ein mal 25 Minuten hieß es alles zu geben, um die Chance für die Endrunde zu wahren. In einem gutklassigen Spiel, später sprachen viele Teilnehmer von einem vorweggenommenen Finale, kämpften beide Mannschaften sehr einsatzstark und spielerisch an ihr Limet gehend um jede Chance. Die SSV – Mädchen konnten das Spiel bis zum 3 : 3 offen gestalten. Mit einem Zwischenspurt zum 6 : 3 konnten die Leipzigerinnen Akzente setzen, aber die Uckermärkerinnen hielten dagegen und waren beim 5 : 6 wieder drann. Leider gelang Leipzig ständig eine zwei Tore Führung, die bis zum Schluss anhielt und letztlich zu einem verdienten 9 : 11 Sieg der Messestädterinnen führte. Den Schwedterinnen blieb der Trost toll gekämpft zu haben, aber die bessere Fitness der Leipzigerinnen hatte die zwei Tore ausgemacht. Im zweiten Gruppenspiel trafen die SSV – Mädchen auf den SV Schlutup aus Schleswig Holstein. Erneut ein attraktiver – und schwerer Gegner. Mit dem Versprechen, erneut toll zu kämpfen, begannen die Schwedterinnen das Match. Über die Stationen 3 : 2, 5 : 4 bis zum 8 : 5 konnten die Schwedterinnen das Spiel bestimmen und auf Grund ihrer guten mannschaftlichen Breite beherrschen. Leider zeigte sich aber auch der hohe Verschleiß gegen Leipzig und beim 8 : 8 begann das Spiel neu. Vorab, großes Lob an die Mädchen, denn auf der Basis einer sehr guten Tohüterleistung von Luzie Luckow, zeigten die Mädchen Charakter. Über außergewöhnlichen Kampfgeist schafften sie es, am Ende mit 11 : 9 zu gewinnen. Im dritten Gruppenspiel trafen die SSV – Mädchen auf eine Mannschaft aus den Niederlanden, H.V. E&O. Ungewohnt für die Schwedterinnen war das sehr defensive Deckungssystem der Niederländerinnen ( 6 : 0 ). Um als bester Gruppenzweiter doch noch die Runde für die Spiele um den Turniersieg zu erreichen, mussten die SSV – Mädchen mit 14 Toren Differenz gewinnen. denn in den anderen Staffeln gab es gewaltige spielerische Unterschiede und Ergebnisse mit hohen Differenzen. Leider nicht machbar, war doch der Gegner wie gewünscht attraktiv und stark. In einem kämpferisch auf hohem Niveau geführten Match setzten sich die Schwedterinnen nach hoher Schlussdramatik mit 9 : 8 durch und erreichten die Runde der Spiele um Platz 5 bis 8. Am zweiten Turniertag hieß der erste Gegner erneut SV Schlutup. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, 0 : 4, fingen sich die Schwedterinnen und konnten spielerisch überzeugen. In einem souverän geführten Endspurt gab es einen 12 : 10 Erfolg und das Spiel um Platz 5. Dieses Spiel erwies sich dann als das leichteste im Turnierverlauf für unsere Mannschaft. Gegner war der SV Sandweier. Leider konnten die weit gereisten Mädchen aus Sandweier den SSV – Mädchen nicht das Wasser reichen. Schnell gerieten sie klar ins Hintertreffen und verloren am Ende mit 14 : 8 recht deutlich. Für die Oderstädterinnen der geplante Turnierabschluss und später die Erkenntnis, habe nicht zu früh Glück, denn in der Finalrunde gewann Leipzig das Finale mit 20 : 6 Toren. Was wäre wohl für die Uckermärkerinnen möglich gewesen, bei einer anderen Staffelauslosung ?
Am Ende aber der Trost – vier tolle -, attraktive – und hochklassige Spiele bestritten zu haben.
Für Schwedt spielten: Elisa Schmidt, Luzie Luckow, Caroline Meißner, Olivia Bresinske, Celina Hagedorn, Gina Gothow, Sarah Kolenda, Michelle Lindner, Xenia Beiersdorf, Jolina Wendt, Jenny Orlob
Steffen Marschalek

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Volleyball : 3.Seniorenmeisterschaft-Ü40 in Prenzlau

Auch in diesem Jahr wurde in Prenzlau die Seniorenmeisterschaft Ü40 der Uckermark ausgetragen. Bedingung für eine Teilnahme war, dass kein Spieler auf Landesebene spielt und in jeder Mannschaft mindestens eine Frau mitspielt.

Am, wie immer vom Kreissportbund perfekt organisierten Turnier, nahmen insgesamt zehn Mannschaften aus der Uckermark sowie Gäste aus dem Kreis Pasewalk teil. Die Mannschaften wurden in zwei Vorrundengruppen mit jeweils fünf Mannschaften ausgelost. In den Gruppen spielte “ jeder gegen jeden“ nach vorgegebener Spielzeit.

Das Schwedter Team SSV PCK 90 gewann seine vier Begegnungen in der Vorrundengruppe A relativ deutlich und wurde Gruppenerster vor den Wassersportlern vom SSV PCK 90,die nur ein Spiel verloren hatten.

Die beiden erstplatzierten Mannschaften jeder Gruppe spielten dann im Halbfinale “über Kreuz“ um den Einzug in das Finale. PCK 90 spielte gegen das Team von Medizin Pasewalk und gewann sicher mit 45:21 Punkten und hatte sich damit für das Finale qualifiziert.

Die Wassersportler trafen in ihrem Halbfinalspiel auf den Templiner Turnverein, dem Gruppensieger der Vorrundengruppe B. In diesem Spiel gab es für die Wassersportler nichts zu gewinnen Sie unterlagen den Templinern mit 25:36 Punkten. Im Spiel um den dritten Platz standen den Schwedter Wassersportlern mit Medizin Pasewalk wieder ein schwerer Gegner gegenüber. Die Pasewalker ließen sich durch die Schwedter nicht überraschen und gewannen verdient mit 33:24 Punkten. Im Finale standen sich nun SSV PCK 90 und der Templiner Turnverein gegenüber. Dieses Spiel war dann auch für die Zuschauer viel interessanter, als manch vorherige Begegnung.

Gute Angriffs- und Blockleistungen waren von beiden Mannschaften zu sehen. Besonders die Abwehrleistungen der Templiner Frauen konnten imponieren.Die Schwedter Spieler um Mannschaftskapitän Jörg Pissarius spielten aber unbeirrt ihr „Läufersystem“ mit nur einem Zuspieler durch.Dadurch konnten sie immer wieder ihre eigenen Angreifer zum Angriff freispielen.Und so war es nicht verwunderlich,dass das PCK Team immer mit ca. drei bis fünf Punkten führte. Mit dem Endstand von 30:24 Punkten war dann der Sieg auch verdient.

Herzlichen Glückwunsch dem Team,dass den Titel des Ü40-Uckermarkmeisters nun zum dritten Mal hintereinander errang.

Auf dem Siegerfoto erkennen wir v.l.n.r. die Spieler Kuchling,Heinrich,Weiher,Pissarius,Arndt,Daun und Geschke.

Im Spiel um den siebenten Platz konnte mit Borussia Criewen ein weiteres Schwedter Team gegen die „Unermüdlichen“ aus Tantow mit 36:25 Punkten gewinnen.

 

Endstand :

1.SSV PCK 90 Schwedt
2.Templiner Turnverein
3.Medizin Pasewalk
4.Wassersport PCK
5.BSV Prenzlau
6.VFSV Rollwitz
7.Borussia Criewen
8.Die Unermüdlichen(Tantow)
9.VFB Gramzow
10.Die Fiftys

 

 

Jens Fenske

3.Senioren 2013-Ü40

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Deutsche Hallenmeisterschaften im Bogensport – Bögen ohne Visier

Die Deutschen Hallenmeisterschaften im Bogensport wurden mit denen der Schützen mit den Bögen ohne Visier im anhaltinischen Seehausen in der Altmark abgeschlossen. Mehr als 160 Schützen traten mit den Primitiv-, den Lang-  Blank- und Jagdbögen an die Schützenline um ihre nationalen Champions 2013 zu ermitteln. Die SSV PCK 90 Schwedt war mit Blankbogenschütze Heiko Poppe und Jagdbogenschütze Uwe Neugebauer-Wallura vertreten. Der Angermünder Heiko Poppe konnte mit dem Blankbogen als Titelverteidiger in der Ü45 nicht an seine Leistungen des Vorjahres anknüpfen und wurde mit 484 Ringen nur Achter. Jagdbogenschütze Uwe Neugebauer-Wallura aus Schönow holte die Kastanien aus dem Feuer und gewann in einer spannenden und hochklassigen Konkurrenz mit persönlicher Bestleistung von 519 Ringen Bronze für die SSV PCK 90 Schwedt. Lange sah es aber nicht nach einer Medaille aus, nach den ersten beiden Runden fand sich Neugebauer-Wallura mit 46 Ringen auf Platz acht wieder, alles andere als ein optimaler Start. Doch dann blies er zur Aufholjagd , machte mit jeder Passe (jeweils drei Pfeile) Ring um Ring gut und hatte  gar die Chance auf Silber, mit 29 Ringen in der Schlussrunde fehlte ihm aber ein Ring zu Silber. „Bronze ist aber ein toller Erfolg, nach sechs vierten Plätzen bei deutschen  Hallenmeisterschaften seit 1996 ist der medaillenlose Bann endlich gebrochen“, zog der Schwedter Schütze eine zufriedene Bilanz der Hallensaison 2102/2103. Auch wenn es momentan nicht danach aussieht, die Freiluftsaison steht in den Startlöchern und verspricht für die Schützen der SSV PCK 90 einen Leckerbissen auf einheimischer Anlage. Im September wird die Deutsche Meisterschaft der Schützen mit den Bögen ohne Visier in Schwedt stattfinden. Die Veranstaltungshomepage ist dazu bereits freigeschalten, www.dm-bogen-2013.eu und wird in den kommenden Wochen und Monaten über den Stand der Vorbreitungen und die DM dann selbst berichten.

 

U.Neugebauer-Wallura

Fotos. Katrin Wallura

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Final Four weibliche Jugend – D – Handball

Am Samstag trafen sich in Schwedt/0 die besten vier Mannschaften der Spielunion Barnim / Uckermark / Oberhavel zur Endrunde der Meisterschaft. Zuvor hatten sich die Mannschaften HC Angermünde, SV Lok Templin, SV Berolina Lychen und die SSV PCK 90 Schwedt/0 in den Punktspielen ihrer Staffeln durchgesetzt. Dabei wurde nicht nur der Meister ausgespielt, sondern die ersten beiden Mannschaften qualifizierten sich für die Endrunde der Landesmeisterschaft am 25.05.2013 in Cottbus.
Das Turnier eröffneten die Mannschaften vom HC Angermünde und des SV Berolina Lychen. Ein Spiel mit Brisanz, da der Sieger als Finalteilnehmer die Fahrkarte nach Cottbus buchte. Zunächst erwischte Angermünde den besseren Start. Unter lauten Anfeuerungsrufen ihrer zahlreichen Fans legten die Angermünderinnen ein 3 : 0 vor. Lychen gab nicht auf, wehrte sich nach besten Kräften und versuchte das Spiel offen zu gestalten. Ihnen gelangen immer wieder Anschlusstore, aber dem druckvolleren Spiel der Mädchen aus Angermünde waren sie nicht ganz gewachsen. Zur Pause führte Angermünde 10 : 3 und hatte eine Vorentscheidung erzielt. Auch in der zweiten Halbzeit zeigten die Angermünderinnen den besseren – und kosequenteren Siegeswillen. Am Ende stand ein 14 : 9 Erfolg für Angermünde zu Buche und unter den Gesängen ihrer Fans feierten sie die Finalteilnahme. Im zweiten Spiel des Tages hatte sich der Favorit, SSV PCK 90 Schwedt/0, mit dem SV Lok Templin auseinanderzusetzen. Die Oderstädterinnen, zwar geschwächt durch Krankheit und anderen Ereignissen,  spielten eine offensive Manndeckung mit der Templin nicht zurecht kam. Ausgeglichener besetzt als Templin zeigten die Gastgeberinnen wer der hohe Favorit war. Mit schnellen Kontern und guter Deckungsarbeit wurde Templin überrascht und schnell ein 10 : 0 vorgelegt. Damit war die Partie entschieden. Beide Mannschaften kämpften bis zum Ende mit hohem Einsatz. Der 30 : 11 Endstand spiegelte am Ende die Überlegenheit der Schwedterinnen wieder.
Da es für das Finale einen klaren Favoriten gab, lag die größere Spannung in der Partie um Platz 3. Wer sollte sich die Bronzemedaille sichern? Zunächst hatte Templin den besseren Start, führte 3 : 0 und schien das Spiel in den Griff zu bekommen. Lychen spielte zunächst unauffällig, aber mit viel Einsatz und dies führte über eine gewisse Konstanz zu einem ausgeglichenen Spiel. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Das Spiel bot dadurch eine hohe Spannung und Dramatik. Bis kurz vor Schluss gelang keiner Mannschaft ein entscheidener Vorsprung, 16 : 15. In den letzten drei Minuten zeigten die Lychener Mädchen einen starken Endspurt und so konnten sie mit 20 : 15 sich die Bronzemedaillen sichern. Im Finale standen sich abschließend die Angermünderinnen und der Gastgeber SSV PCK 90 Schwedt/0 gegenüber. Auch in diesem Spiel war Schwedt/0 der hohe Favorit. Angermünde hatte sich aber vorgenommen, den Meisterschaftsaspirant lang zu ärgern. Bis zum 5 : 3 der Oderstädterinnen gelang dieses Vorhaben ganz gut, aber erneut war die spielerische Breite und ausgeglichenere Besetzung der Schwedterinnen Garant für eine überlegen geführte Partie. Der Pausenstand von 14 : 5 belegte diesee eindeutig. Sehr freundschaftlich und fair verlief auch die zweite Halbzeit beider Mannschaften. Am Ende stand es 30 : 8 für Schwedt/0 und unter dem Jubel beider Fangruppen lagen sich die Spielerinnen in den Armen und feierten den Einzug zur Landesmeisterschaft und ihre gewonnenen Medaillen.
Mit einem gemeinsamen Mannschaften – Foto klang das Final Four aus. Alle Mannschaften und ihre Fans hatten zu einer gelungenen Veranstaltung beigetragen.
Steffen Marschalek

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Punktspiel weibliche Jugend – D Handball

Konzentrierte Leistung

Im letzten Handball – Punktspiel der Kreisliga Barnim Oberhavel Uckermark traf die weibliche Jugend – D der SSV PCK 90 Schwedt/0 auf die Vertretung des Oranienburger HC. Schon das Hinspiel hatten die Oderstädterinnen klar für sich entschieden und deshalb waren sie auch in diesem Spiel der haushohe Favorit. Mit einer konzentrierten und zielstrebigen Leistung wollten sich die jungen Damen bei Ihren Fans für die bisher geleistete Unterstützung bedanken und gleichzeitig einen Formnachweis für die in der nächste Woche stattfindende Endrunde liefern. Mit einer offensiven Manndeckung wurde von der ersten Minute an der Gegner beeindruckt. Dabei agierten die SSV – Mädchen sehr zielstrebig und konnten durch erkämpfte Bälle viele Konter durchführen. Über die Stationen 4 : 0, 8 : 1 und 17 : 2 war das Spiel schnell entschieden. Die Gastgeberinnen veränderten, bezugnehmend auf ihren Gegner, ihr Deckungssystem und ließen dadurch den Oranienburger Mädchen mehr Spielraum für ihren Angriffsaufbau. Die Gäste kämpften tapfer, waren aber hoffnungslos überfordert. Für die Oderstädterinnen sprach ihr konsequentes Agieren, welches immer von der Achtung vor dem Gegners geprägt war. Bis zur Pause konnten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung auf 21 : 3 ausbauen. Für die zweite Halbzeit stand die Devise, weiter konsequent spielen, schnelles Konterspiel und Kombinationsfluss zeigen. Für die zweite Hälfte gebührt der Mannschaft viel Lob. Alle Spielerinnen überzeugten mit Einsatz und Spielfreude. Oranienburg war ein Gegner, der bis zum Schlusspfiff alles versuchte, um ihr Torkonto zu erhöhen. Um die Schwedterinnen mehr zu fordern, fehlte ihnen die nötige Breite und spielerische Klasse. So mussten sie die bittere Pille einer klaren Niederlage schlucken und die Überlegenheit der Schwedterinnen anerkennen. Am Ende stand ein souveräner 40 : 5 Erfolg für die SSV Mädchen an der Anzeigetafel, der durch eine imponierenden Leistung erspielt wurde. Ohne den Gegner zu unterschätzen, wurde bis zum Schluss sehr konzentriert agiert. Das Ergebnis ist gleichzeitig ein gutes Signal für die am kommenden Wochenende in Schwedt/0 stattfindende Endrunde.
Für Schwedt/0 spielten: Lutzie Luckow, Olivia Bresinske, Jolina Wendt, Rike Pest, Jenny Orlob, Caroline Meißner, Gina Gothow, Celina Hagedorn, Xenia Beiersdorf, Michelle Lindner, Rebecca Johs.
Die leider verletzte Sarah Kolenda unterstützte ihre Mannschaft von der Trainerbank aus.
Steffen Marschalek

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Punktspiel weibliche Jugend – E – Handball

Siege als Genesungswünsche
In ihrem vorletzten Punktspielturnier hatten die Handballmädchen der E – Jugend der SSV PCK 90 Schwedt/0 in Eichstädt anzutreten. Ziel waren erneut vier Pluspunkte und gleichzeitig wollten die Mädchen mit ihren Siegen ihrem kranken Übungsleiter, Herrn Goß, eine Freude bereiten. Im ersten Spiel wartete mit dem Oranienburger Handballclub ein Verein auf die Mädchen, der schon beim letzten Aufeinandertreffen, die SSV – Mädchen schwer gefordert hatte. Mit Elisa Schmidt fehlte krankheitsbedingt den Gästen aus Schwedt/0 eine wichtige Spielerin, die es durch gute Teamarbeit zu ersetzen galt. Zunnächst startete Oranienburg erfolgreich, deckte besser und legte ein 2 : 0 vor. Wer nun glaubte, die Oderstädterinnen würden nervös werden, der irrte. Mit viel Einsatz, jetzt besserer Deckungsarbeit und schnellem Spiel nach vorn, begannen die Schwedter Mädchen das Spiel zu drehen. Über die Stationen 2 : 2, 4 : 2, 7 : 2 und 8 : 3 hatten sie dem Gegner gezeigt, wer hier als Sieger die Halle verlassen würde. Selbst eine Auszeit der Oranienburger Mannschaft, konnte Schwedt/0 nicht aufhalten. Zur Pause lagen die SSV – Mädchen 9 :3 in Front und für die zweite Hälfte galt es mit viel Mannschaftsgeist den Vorsprung zu verteidigen. Auch im zweiten Spielabschnitt schaffte es Oranienburg nicht, die Gäste aus Schwedt/0 zu beeindrucken. Beide Mannschaften käpften fleißig um jeden Ball, erarbeiteten sich Chancen und gaben ihr Bestes. Die zweite Hälfte der Begegnung offenbarte ebenso leichte Vorteile für die Schwedter Mannschaft und so kam am Ende ein ungefährdeter 16 : 6 Sieg der Schwedter zu stande, der leichter ausgefallen war, als man im Vorfeld erwartet hatte.
Für das zweite Spiel, gegen SV Eichstädt, beanspruchten die Schwedter Mädchen die klare Favoritenstellung, hatte doch schon Oranienburg gegen Eichstädt einen sicheren Sieg eingefahren. Die SSV – Mädchen sollten und wollten weiter Selbsvertrauen tanken, sich ausprobieren und mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung überzeugen. Dabei ist es wichtig, dass die Spielerinnen sich gegenseitig vertrauen und anfeuern. Der Beginn der Partie verlief wie erwartet. Schnell erreichten die Oderstädterinnen eine klare Führung und so war beim 12 : 5 nach 10 Minuten die Partie entschieden. Bis zur Pause blieb der Vorsprung bei 7 Toren, 15 : 8 und auch im zweiten Abschnitt war nicht zu erwarten, dass Eichstädt die Partie noch dreht. Für die Schwedterinnen galt, nicht nachzulassen und sich selbst Erfolgserlebnisse schaffen, die das Selbstbewusstsein für kommende Aufgaben stärken sollten. Am Ende stand ein sicherer 22 : 12 Erfolg und mit der Gewissheit, ihrem Trainer und Elisa etwas Gutes für deren Genesung getan zu haben, konnte die Heimreise angetreten werden.
Für Schwedt/0 spielten: Chantal Tolksdorf, Manja Stobke, Amelie Seidel, Celine Schmidt, Josie Bettin, Anny Koch, Melina Beutler, Alina Berckner, Vanessa Grunow, Paula Friedrichs, Vivien Högelow und Hannah Paperlein.

Steffen Marschalek

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Deutsche Meisterschaften 2013 der Bogenschützen des Deutschen Bogensport Verbandes (DBSV)

Viermal Edelmetall (zwei Silber, zwei Bronze) für SSV PCK 90 Schützen bei Hallen – DM

Die Deutschen Hallenmeisterschaften des Deutschen Bogensport Verbandes (DBSV) fanden 2013 zweigeteilt statt. Im bayerischen Grafenrheinfeld starteten am vergangenen Wochenende weit über 400 Visierschützen, im sachsen-anhaltinischen Seefeld werden in drei Wochen die Schützen mit den Bögen ohne Visier die Meisterschaften abschließen. Für die Meisterschaften in Grafenrheinfeld qualifizierten sich neun uckermärkische Schützen, acht von der SSV PCK 90 Schwedt und Isa Schlüter vom Schmöllner Schützenverein. Isa Schlüter musste grippegeplagt ihren ersten DM Start in der Halle leider absagen, blieben somit die Schützen der SSV PCK 90 aus Schwedt als DM-Starter 2013 übrig. Am ersten Tag der zweigeteilten Meisterschaft waren die Recurveschützen an der Reihe, das Schwedter Recurvetrio mit Vivien Würl (U14), Kenneth Schröder und Tom Geschke (beide U17) gewann mit 1600 Ringen überraschend Teambronze, eine Medaille die im vierzehnteamstarken Starterfeld nicht unbedingt erwartet wurde. Basis dieses überaschenden Erfolges waren neben der mannschaftlichen Geschlossenheit der Schützen u.a. die persönliche Bestleistung mit 542 Ringen von Vivien Würl, die sich damit zudem Silber in der U14 sicherte. Das zweite Edelmetall in der Einzelwertung gewann Kenneth Schröder als Dritter in der U17 mit 539 Ringen, Zehnter wurde hier Tom Geschke, der mit 519 Ringen ebenfalls eine persönliche Bestleistung schoss und maßgeblich zu Teambronze beitrug. Der vierte SSV PCK 90 Schütze der Herrenschütze Andreas Busch platzierte sich mit 508 Ringen auf Rang Siebenundzwanzig. Nach dem überraschenden Erfolg der Recurveschützen waren am Sonntag die Compoundschützen an der Reihe. Erika Rakel schoss mit 545 den Schwedter Tagesbestwert und konnte sich in der Altersklasse Ü50 der Compoundschützinnen über Silber freuen. Gisela Neumann (ebenfalls Ü50) wurde mit 494 Ringen Sechste. Damenschützin Katrin Völkerling wurde Elfte und Rolf Neumann in der Ü55 mit dem Compoundbogen Vierzehnter.

Uwe Neugebauer-Wallura

Alle Ergebnisse

Einzelwertungen

Vivien Würl                        U 14 Recurve                                    542 Ringe                            SILBER

Erika Rakel                         Ü 50 Compound                              545 Ringe                            SILBER

Kenneth Schröder          U 17 Recurve                                    539 Ringe                            Bronze

Gisela Neumann             Ü 50 Compound                              494 Ringe                            6.Platz

Tom Geschke                   U 17 Recurve                                    519 Ringe                            10.Platz

Katrin Völkerling              Damen Compound                        390 Ringe                            11.Platz

Rolf Neumann                  Ü 55 Compound                              534 Ringe                            14.Platz

Andreas Busch                 Herren                                                508 Ringe                            27.Platz

Mannschaftswertungen

Recurve U12-U20

Vivien Würl, Kenneth Schröder, Tom Geschke                 1600 Ringe                         Bronze

Compopund

Erika Rakel, Rolf Neumann, Gisela Neumann                    1573 Ringe                         8.Platz

Fotos: Uwe Neugebauer-Wallura

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Spitzenspiel Handballfrauen

Starke kämpferische Partie

 

Im Spitzenspiel der Verbandsliga Nord Handball trafen der Tabellenführer TSG Liebenwalde und der Tabellenzweite SSV PCK 90 Schwedt/0 aufeinander. Beide mit fünf Minuspunkten belastet, wollten durch einen Sieg die Spitzenposition in der Tabelle festigen. Für die ersatzgeschwächten Gäste aus der Oderstadt kam es darauf an, über den Kampfgeist zu spielerischen Aktionen zu gelangen und in das Spiel zu finden.
Der Auftakt zeigte, das beide Teams voll zur Sache gehen und kein “Einlaufen” erfolgen würde. Die Damen aus Liebenwalde starteten effektiver und legten ein 3 : 1 vor. Schon in dieser Phase zeigten die Gäste Kampfgeist und beim 3 : 3 waren sie wieder dran. Geschwächt durch eine Zeitstrafe mussten aber die Gäste das 3 : 5 hinnehmen. Dieser zwei Torevorsprung sollte bestimmend für den Verlauf der ersten Halbzeit werden. Immer wenn sich die SSV – Damen zum Ausgleich gerackert hatten, legte Liebenwalde erneut vor. So ging das Spiel über die Stationen 5 : 5, 8 : 6, 9 : 8 und 10 :9 in die entscheidenen Minuten vor der Pause. Die hektisch und auf beiden Seiten mit viel Kampfgeist geführte Schlussphase brachte Liebenwalde einen drei Torevorsprung, 12 : 9, zur Pause ein. Beim “Pausentee” schworen sich die jungen SSV – Damen für eine starke zweite Halbzeit ein. Im festen Glauben, dass das Spiel noch zu kippen sei, begannen sie die zweite Hälfte sehr einsatzstark. Dies überraschte die Gastgeberinnen und beim 13 : 13 begann das Spiel neu. Leider traf ein, was sich schon durch das ganze Spiel gezogen hatte. Immer wenn die Oderstädterinnen dran waren, gelang dem Gastgeber eine erneute Führung. Der enorme Aufwand der Gäste wurde einfach nicht belohnt. Es fehlte etwas Glück und mehr Kaltschnäutzigkeit beim Abschluss eigener guter Aktionen. So kam es wie in der ersten Halbzeit. Liebenwalde konnte ständig vorlegen und Schwedt/0 kämpfte sich heran, ohne einmal selbst in Führung gehen zu können. ( 13 : 14, 14 : 16, 15 : 17, 18 : 19, 19 : 20 ) Dramatik dann in der Schlussminute: Schwedt/0 erreichte durch einen Konter das 20 : 20, aber leider hatten die Akteure in der Hektik den Auszeitpfiff des Kampfgerichtes überhört und so wurde der Treffer annuliert. Liebenwalde hatte so den letzten Angriff und erreichte am Ende einen 21 : 19 Sieg. Der große Kampfgeist der Schwedter – Damen hatte sich leider nicht ausgezahlt. Für die Oderstädterinnen blieb der Trost, den Tabellenführer schwer gefordert zu haben und eines der besten Saisonspiele abgeliefert zu haben. Darauf aufbauend ist für den Rest der Saison noch vieles möglich.
Für Schwedt/0 spielten: Saskia Haas, Claudia Eisermann, Jessica Kletschkowski, Vivien Piotrowski, Sarah Tolksdorf, Franziska Lepski, Denise Hinz, Justin Arndt, Meike Wiese, Tina Lupa und Carolin Gebert

Steffen Marschalek